„Signal gesetzt: ‚da gibt es Sorge‘ – das ist für uns gut.“

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Photo by Markus Spiske temporausch.com from Pexels

Zitat: Angela Merkel

„Das ist für uns gut“

Dass Schüler wöchentlich für den Klimaschutz demonstrieren, lobte die Kanzlerin in Berlin ausdrücklich. „Für mich als Politikerin ist diese Bewegung wichtig“, sagte sie. Es sei richtig, „dass ihr uns Dampf macht“. Denn es sei etwas in Gang gekommen, das zeige, dass sich die Menschen über die Zukunft sorgten.

Seit wann ist Angela Merkel im Amt: Man höre uns staune – seit genau 14 Jahren ist sie Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Braucht es jetzt tatsächlich Schülerdemonstrationen, deren  Anführerin die „Heilige Greta“ mit ihren 16 Jahren ist?

Liebe Frau Merkel, was wollen sie denn jetzt nur tun, nachdem ihnen die Schüler und Schülerinnen „Dampf“ gemacht haben.

Wollen sie aus der Kohleindustrie aussteigen – am besten so –  wie es ihre Art ist – dass sie morgen alle Kohlekraftwerke stilllegen. Das haben sie ja mit Atomkraftwerken schon praktisch demonstriert.

Dass die Energiekosten und der Strom für den Normalbürger unverhältnismäßig teuer geworden sind, hat sie bislang noch nicht „besonders berührt“.

Wollen Sie uns Bürgern das „Autofahren verbieten“ – auch am besten gleich morgen.

Aber haben sie schon für entsprechende Pferdetransporte bzw. Rikschas samt fleißigem Pedaletreter gesorgt, oder überlassen sie das gerne mal wieder den Bürgern. Vielleicht finden sich sofort „Ehrenamtliche“, die dann das Reinigen der Straßen vom Pferdemist übernehmen oder kräftig in die Pedale steigen, natürlich unterstützt von ehrenamtlichen Teddybärenwerfern.

Aber ersteinmal „fordert“ Frau Merkel:

Nur mit einer Wende in der Verkehrspolitik können die Klimaschutzziele bis 2030 erreicht werden, glaubt die Kanzlerin – und forderte nun einen „radikalen Wandel“.

Sie setzt sich also ein, für diesen „radikalen Wandel“ – forschen wir einmal nach:

„Berliner Morgenpost“ vom 26.03.2019

Seit gut zehn Jahren steht die Elektromobilität schon auf der Agenda der großen Koalition. Die Regierung bezeichnet sie selbst als wichtiges Element für eine klimagerechte Energie- und Verkehrspolitik. Milliarden Euro an Steuergeldern sind bereits in die Förderung neuer Antriebe, in Ladestationen und in Prämien als Anreiz zum Kauf von Elektrofahrzeugen geflossen.

Eine Batteriezellenfabrik soll unterstützt werden. Fortschritte sind zwar zu verzeichnen, doch der erhoffte Durchbruch für E-Mobile lässt noch auf sich warten. Ihr ehrgeiziges Ziel, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen rollen, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen September bereits persönlich abgeräumt – und auf 2022 vertagt.

Vielleicht kein Wunder. Obwohl im Bundesverkehrsministerium 1200 Mitarbeiter beschäftigt sind, gibt es nur acht Stellen speziell für Elektromobilität , von denen aktuell 7,4 Stellen besetzt sind. Denn im Vergleich zur proklamierten wichtigen Bedeutung der Elektromobilität für die Autobauernation Deutschland räumt die Regierung zumindest bei der personellen Ausstattung ihrer eigenen Ministerien dem Thema offenbar nicht die höchste Priorität ein.

Nach aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes von 2017 sind in Deutschland 54.000 reine Elektroautos angemeldet – also eine kleine Minderheit im Gesamtbestand der knapp 46,5 Millionen Pkw. Selbst der vom Bund aufgelegte Fördertopf über 600 Millionen Euro, mit dem der Kauf eines E-Autos mit 4000 Euro gesponsort wird, wurde noch nicht ausgeschöpft.

Allerdings sollte unbedingt die Bedrohung der Lebensgrundlagen wegen instabilen Stromverhältnissen und kaputter Industrie den Kindern auch erklärt werden, Frau Merkel.

Zumindest wird wieder gestritten, und zwar über das neue Klimaschutzgesetz:

Klima-Streit-im-BW-Landtag  (03.04.2019) swr.de

Die grün-schwarze Regierungskoalition hat ihren Streit über ein neues Klimaschutzgesetz nun auch offen im Landtag ausgetragen. Vor Ort waren Vertreter der Schülerstreiks „Fridays for Future“.

Kretschmann erntet Kritik von Jugend aus eigener Partei

Die Freitagsdemonstrationen im Land waren zuletzt von höchster Stelle kritisiert worden. Am Dienstag hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann gesagt, die Schülerstreiks könnten keine „Dauerveranstaltung“ sein. Er warnte die Schüler vor Sanktionen. Es sei nicht klug, die Streiks als grüner Ministerpräsident zu kritisieren, reagierte am Mittwoch die Grüne Jugend Baden-Württemberg. Die Streiks müssten so lange weitergehen, bis weitere konkrete Maßnahmen beschlossen werden, so die Jugendorganisation weiter. Sie fordert Tempolimits und eine Nahverkehrsabgabe bei Bus und Bahn.

„Straßenbauprojekte sollte es mit Grün nicht mehr geben. Aber dafür müsste man sich halt trauen, sich ernsthaft mit dem altbackenen Koalitionspartner anzulegen.“

Marcel Roth, Grüne Jugend Baden-Württemberg

und weiter geht’s für den Klimaschutz:

Grüne wollen Silvesterböller-Verkauf verbieten

Privates Böllern an Silvester soll in der Hauptstadt nach dem Willen der Grünen verboten werden. Auf einem Landesparteitag beschlossen die Delegierten am Samstag mehrheitlich einen entsprechenden Antrag.

Solaranlagen auf jedem Berliner Dach

Eine Solaranlage auf jedem Dach in Berlin – auch dieses Ziel schwebt den Berliner Grünen vor. Die Delegierten beschlossen einstimmig einen entsprechenden Leitantrag des Landesvorstands. Bei Neubauten soll eine Solaranlage auf dem Dach gesetzlich verbindlich gemacht werden.

Mit Mehrwegwindeln Müll verringern

Mit Mehrwegwindeln wollen die Grünen das Müllproblem eindämmen, ein entsprechender Antrag wurde beschlossen. Demnach sollen Eltern, Hebammen, Geburts- und Krankenhäuser für den Einsatz von biologisch abbaubaren Einweg- und Mehrwegwindeln für Säuglinge und Kleinkinder sensibilisiert werden.

Erste besorgte Leserkommentare zu diesen (V)Ge(r)boten der Grünen: (hoch lebe die Freiheit!!!):

Auf jedes Dach gehört eine Solaranlage. Und wer die nicht bezahlen kann der wird enteignet.

.. ja, liebe Grüne. Warum soll man privat böllern, wenn der Staat das viel besser kann? Warum soll man privat vorsorgen, wenn der Staat das viel besser kann? Warum soll man sein Leben privat gestalten, wenn der Staat das viel besser kann? Ihr seid schon rechte (im Sinne von ausgemachte) Gesinnungsterroristen!

Die Verbotspartei hat mal wieder gesprochen. Wie üblich wird an den Symptomen rumgedoktort, statt der Ursache der exzessiven Böllerei auf dem Grund zu gehen. Die spielt sich nämlich bevorzugt in bunten und linken Bezirken wie Kreuzberg, Friedrichshain, Wedding oder Moabit ab.
Photovoltaik auf dem Dach macht den Neubau und die Sanierung noch teurer, ganz abgesehen von der höheren Versicherungsprämie durch höhere Brandlast. War nicht gerade heute eine Demo gegen steigende Mieten? Und dann verteuern die Grünen den Wohnraum schon wieder, aber bitte, ich hab die nicht gewählt.
Und zu den Windeln: bekommt man dann einen staatlichen Windelwäscher auf Antrag gestellt, damit sich der Sozialstaat noch weiter ausbreiten kann? Ich möchte die Sch*** nicht auswaschen, ganz abgesehen davon brauchen Müllverbrennungsanlagen Erdölprodukte, damit sie wie projektiert laufen.
Alles in allem ein weiteres Stück aus dem Tollhaus/ Wolkenkuckuckseim Berlin.

Das habt ihr davon. Schaut Euch die die Umfragen der letzten Monate an. Ist doch klar das die nun Größenwahnsinnig werden.

 

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